Testuden

… sind die widersprüchlichsten „Wesen“, die die Kristallprogramme generieren.

Phänomenal ist ihr nachgewiesenes Größenwachstum. Bei ihrer „Geburt“ aus dem Mutterkristall erreicht das Einzelwesen Länge und Breite um 1 mm, zeigt unter der Lupe frappierende Ähnlichkeit mit irdischen Schildkröten. Allerdings wachsen die Beinansätze nicht mit. Die Fortbewegung größerer Exemplare ist noch nicht abschließend erklärbar. T. „fressen“ alle Produkte der Sikroben sowie (wahrscheinlich) auch diese selbst. Dies führt zu ungebremstem Wachstum, zumindest wurden Exemplare von über einem Meter Länge und 70 cm Breite gemessen. T. sind in der Lage, kurzfristig (z.B. zur Nahrungsaufnahme) ihre Form zu verändern. Sie sind zur Vermehrung durch Teilung in der Lage.

T. sind trotz dieser Merkmale keine Lebensform, sondern speziell programmierbare Arbeitsroboter. Sie führen sehr komplexe, ihnen durch den jeweiligen Mutterkristall übermittelte Programme aus. Beobachtet wurden diverse Materialumformungen, richtiger deren Ergebnisse, da die Unformungsvorgänge selbst durch Umschließung durch den einzelnen Testuden erfolgen.

Belegt in Leseprobe „Zauberlehrlinge“ (zur LP)

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